Emvia Superhelden

  • 21.06.2018

Als die EMVIA Superhelden haben wir am 08.06.2018 den Leipziger Firmenlauf wirklich erfolgreich bestritten. Auf unsere sportlichen Kostüme als EMVIA Superhelden wurden wir unentwegt angesprochen und gefragt, welche Branche unsere Firma repräsentiert. Manche Teilnehmer waren der Meinung, dass wir ein Fitnessstudio für Frauen sind. Das war sehr amüsant, kennt man den eigentlichen Hintergrund. Darüber, dass wir die Mitarbeiterschaft eines Seniorenheimes vertraten, wunderte sich doch der Ein oder Andere.

Das war auch unser Ziel!

Unserer Ansicht nach ist das Bild über die Arbeit oder die Situation in Pflegeheimen in unserer Gesellschaft völlig verschroben. Geradezu übertrieben wird reißerisch über schlechte Arbeitsbedingungen berichtet. Sei es in punkto Bezahlung, Arbeitspensum sowie der körperlichen und seelischen Belastung.

"Man sieht was man sehen will"

Es ist wichtig, seinen Blick oder seine Wahrnehmung einmal zu prüfen. Worauf begründet sich meine Auffassung? Auf selbst Erlebtem? Auf eigene Erfahrungen oder doch auf der Meinung, den Ansichten Anderer? Wenn man unsere Branche mit anderen Dienstleistern vergleicht, wie beispielsweise dem Handel, der Gastronomie oder dem Baugewerbe, sei es in Bezug auf die Bezahlung oder die Arbeitsbedingungen, genießen die Kollegen der Pflege sehr große Annehmlichkeiten.  Von der Anerkennung und der Dankbarkeit der Bewohner und Angehörigen ist dabei noch gar nicht die Rede.

Hier sehen wir unsere Aufgabe. Wir möchten nach Außen tragen, dass wir keine Branche sind, welche furchtbar schlechte Bedingungen bereit hält.

Eine Teilnehmerin des Firmenlaufes sagte wortwörtlich "Ihr wirkt so toll. Locker, lustig und leicht."

Nicht jeder Tag ist gleich und nicht jeder Tag ist  ein erfolgreicher Tag. Aber das Groh unserer Arbeit mit objektivem Blick ist, dass es eine wunderbare Arbeit am und mit dem Menschen ist. Sie ist bereichernd und dankbar, da beide Seiten davon profitieren und  voneinander lernen. Die Pflegebranche hat den derzeit bestehenden, pauschalen schlechten Ruf nicht verdient. Vielmehr sollte man den Blick vor der Meinungsbildung dezidiert auf einzelne Bereiche richten und die Optimierung/ Verbesserung verschiedenster Bedingungen gemeinsam voranbringen, sollte der Bedarf bestehen.

Der Firmenlauf hat an dieser Stelle die notwendige reale Begegnung mit der Öffentlichkeit außerhalb der Pflege ermöglicht, andererseits das teilnehmende Personal mit Freude und positiven Erinnerungen außerhalb des Plegealltags erfüllt und das Wir-Gefühl gestärkt.

Sport frei!

 

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